Diesmal bei „Covid allein zu Haus“: Eine kostenlose Tour durch die Katakomben von Paris, Hilfe für Selbständige aus dem kreativen Bereich, eine App, mit der wir all unsere Freunde zu einer fetten Party treffen können und das Allerwichtigste: Einen Rechner, der uns sagt, wie lange unser Klopapier noch reicht.

Covid allein zu Haus | Folge 8 zum Reinhören

Wir haben Kuchen gebacken, mit Klopapierrollen gebastelt, Kuchen gebacken, die Wohnung ausgemistet, Kuchen gebacken, für die gesamte Hausgemeinschaft gekocht, Kuchen gebacken, Gruppenchats veranstaltet, Kuchen gebacken und nun Langeweile. Damit uns die Decke nicht auf den Kopf fällt in den kommenden Wochen, habe ich eine neue Folge meines Podcasts „Covid allein zu Haus“ für euch mit famosen Tipps, die uns die Zeit verschönern.

Alltag für alle

Der Corona-Klopapier-Rechner

Na, habt ihr auch schön Klopapier gehamstert? Kennen die Verkäufer im Drogeriemarkt an der Ecke schon euer Gesicht? Bekommt ihr eine SMS vom Supermarkt eures Vertrauens, wenn die neue Lieferung ankommt? Nein? Dann habt ihr offensichtlich keine Angst davor, demnächst ohne Klopapier auf dem Örtchen zu sitzen. Falls doch, könnt ihr dem Corona-Klopapier-Rechner sei Dank wenigstens mal kurz durchkalkulieren, wie lange euch das aktuell wertvollste Papier Deutschlands noch reicht. Ich möchte euch diesen Dienst nicht unbedingt empfehlen, aber Service ist Service. Hier geht’s zum Klopapier-Rechner ->

Urlaub vom Urlaub

Virtuelle Tour durch die Katakomben von Paris

Zu einem absoluten Highlight meiner Reisen zählt ein Urlaub in Paris. Nicht nur, weil die Stadt als solche wirklich schön ist, sondern weil sie eine absolut faszinierende und morbide „Unterwelt“ birgt. Die Katakomben von Paris sind ein finsteres Labyrinth unter den Straßen der französischen Hauptstadt. Mehr als 20 Meter unter der Erde finden sich am Ende verworrender, stillgelegter Stollen die sterblichen Überreste von mehreren Millionen Parisern. Was extrem gruselig klingt, ist ein wahnsinnig beeindruckendes Zeitzeugnis.

Das Beinhaus namens „Katakomben“ entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als die Friedhöfe von Paris aus hygienischen Gründen geschlossen und die Gebeine der Verstorbenen deshalb umgesiedelt wurden. Heute finden sich auf 1,5 Kilometern eben diese Überreste, die bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Für mich sind die Katakomben von Paris etwas, das man auf jeden Fall gesehen haben muss und jetzt, Corona sei Dank, ist das einfacher denn je möglich.

Die Katakomben könnt ihr derzeit nämlich virtuell besichtigen. Auf einer 41-minütigen kostenlosen Tour erlebt ihr Paris von seiner düstersten Seite. Schaut mal rein ->

Arbeit nervt

Hilfe-Sammlung für Selbständige aus dem Kreativbereich

Für wirklich jeden ist diese Zeit vor allem auch beruflich gesehen eine absolute Ausnahmesituation. Jeder hat mit Hürden und Problemen zu kämpfen, von denen wir vor Corona nicht mal wussten, dass wir sie jemals haben könnten. Umso wichtiger ist es, dass wir alle jetzt einen guten Austausch miteinander pflegen und einander, sofern das möglich ist, Hilfestellung bieten.

Eine, die das für die Kreativbranche übernommen hat, ist die Fotografin Itje Kleinert aus München. Ihre Familie führt eine Agentur für Illustrationen, in der sie ebenfalls mitarbeitet. Sowohl dort als auch in ihrem Beruf als Fotografin hat Itje derzeit mit vielen Problemstellungen zu tun. Weil sie genau weiß, wie anstrengend und nervenaufreibend es ist, sich in dieser Situation einen Überblick zu verschaffen, sammelt sie für euch und mit euch alle relevanten Informationen für Selbständige aus der Kreativbranche. Hier geht’s zur Website von Itje für Betroffene ->

Freunde bleiben

So feierst du eine legale Houseparty

Wir treffen unsere Arbeitskollegen bei Zoom und telefonieren via WhatsApp Video mit unserer Mama. Das ist zwar alles schön und gut, doch eine App, mit der wir mal wieder all unsere Freunde treffen können, die fehlt uns eigentlich noch. Eine App, die es uns ermöglichen würde, mal wieder eine richtige Party zu schmeißen. Mit unseren Freunden und vielleicht sogar Freunden von unseren Freunde. Eine Party, auf der wir zusammen Musik hören und lustige Spiele spielen. Tja, sowas können Zoom und WhatsApp leider nicht.

Wer das aber kann, ist eine App namens Houseparty. Wer sich die App entweder aufs Handy und/oder auf den Computer runterlädt, sieht, wann seine Freunde online sind und kann sie anchatten. Ist der Chat erstmal gestartet, können die, die gerade chatten, weitere ihrer Freunde zur Gesprächsrunde dazu holen. Wenn also Anna und Ulf miteinander chatten via Video, sehen sowohl Annas Freunde in ihrer Freundesliste als auch Ulfs Freunde in Ulfs Freundesliste, dass die beiden gerade eine Party schmeißen und können sich dazuschalten. Das sorgt dafür, dass sie buntesten Gesellschaftsrunden zustande kommen.

Was macht man aber nun mit Leuten, die man vielleicht noch gar nicht kennt? Klar, Kennenlernspiele. Darauf ist die Houseparty App vorbereitet und bietet ihren „Gästen“ Spiele wie etwa „Wer bin ich?“, ein Trivia-Quiz oder auch die „Montagsmaler“ an. Geil, oder? Damit das Ganze wie bei einer echten Party nicht aus dem Ruder läuft, sind für einen Chatraum maximal acht Teilnehmer zugelassen. Und wenn Anna keine Lust auf Freunde von Ulf hat, die sie gar nicht kennt, kann sie die Privatsphäre des Chats entsprechend einstellen. Klingt total einfach und ist es auch. Deshalb gehört die kostenlose Houseparty App aktuell zu einer der am meisten runtergeladenen App überhaupt.

Hier könnt auch ihr euch die Houseparty App holen ->


Wie erlebt ihr eure Corona-Ferien? Welche Tricks habt ihr für euren Alltag bereits entdeckt und was macht euer Leben derzeit leichter? Teilt eure Ideen und Erfahrungen gern mit mir hier in den Kommentaren, auf meiner Facebook-Seite oder auch sehr gern bei Instagram! Ich freu mich auf einen regen Austausch mit euch! Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr mir bei iTunes 5 Sterne für meinen Podcast geben würdet und eine kleine Bewertung schreiben, falls euch gefällt, was ihr hört!




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